The Answer „Revival“ / VÖ 30.09.2011

Auch wenn es genügend Raum für Spekulationen bei der Wahl des Titels für den dritten Silberling gibt, an ein „Revival“ ist im Falle von The Answer noch so rein überhaupt nicht zu denken. Spätestens jetzt müssten bei so einigen in Nullkommanichts die erlebten Glanzzeiten während der Promophasen zu den Vorgängerscheiben „Rise“ und „Everyday Demons“ in Erinnerung kommen. Ansonsten rufe ich diese jetzt hervor.
Mit positiver Kritik noch und nöcher überhäuft, sei es nun das hohe Potential an Ohrwürmern, der gelebte und vermittelte Spaß an der Sache oder eben das unglaublich harmonisch umgesetzte Gesamtkonzept – es ist schwer, sämtliche Punkte kurz und prägnant zusammenzufassen. Es galt nun einen Anschluss an selbige Erfolgsstory zu schaffen. Ob dies gelungen ist? Wir werden es ergründen. Songs wie „Waste your Tears“, „Destroy me“ oder „One more Revival“ geben zumindest genügend Anlass zur Hoffnung. Die Songstruktur insgesamt ist simpler: ohne unnötig viel um den heißen Brei zu reden, ohne den unnötigen massenhaften Einsatz von allerlei technischem Schnickschnack. Stiltechnisch bewegen wir uns auch 2011 in den von den Idolen Led Zeppelin projizierten Soundgefilden.
Das vernichtende Urteil der Jury? Ganz hat das Anknüpfen nicht funktioniert, nichtsdestotrotz kommt mit „Revival“ ein Album der Extraklasse daher, welches im fast schon vorüber gegangenen 2011 doch noch zu einem Must-Have einlädt.
Vanessa Vogl - www.sounds2move.de