Mabon "Eye for an Eye" / VÖ 29.04.2006

Seien wir Mal ehrlich, es gibt schon Bands die hinterlassen einen eher zahnlosen und ausgelaugten Eindruck, oder wirken, um Mal einen Fussballhistorischen Satz zu zitieren, "wie Flasche leer". Von daher ist es umso erfreulicher, wenn man einer Band wie Mabon lauschen darf, die noch mit dem nötigen Biss und Power vorgehet und einem aufs mächtigste in die Familienjuwelen tritt.

Mabon, die Mitte 2002 gegründet wurden, liefern mit ihrer ersten EP "Eye for an Eye" nichts Geringeres als eine Lehrstunde in vorbildlichem Thrash-Metal ab. Alle vier Songs sind wahre Killer, die gnadenlos alles wegballern und so manch großer Band was vormachen. Die rasiermesserscharfe Gitarrenarbeit spaltet die Schädel im Sekundentakt, während der groove einen Nacken nach dem anderen bricht und die Musik im Allgemeinen, einen ausflippen lässt. Denn Mabon haben Talent im Überfluss und demonstriert dieses mit jeder gespielten Strophe, auf eine extrem beeindruckende Weise. Aber auch die Produktion der Iguana Studios (Atritas, Katharsis,Unlight usw.) ist eine Wucht und verleiht den Songs das letzte Quäntchen an Durchschlagskraft. Und von daher gilt, wer bei dieser EP nicht abgeht wie ein Zäpfchen in Omas Hintern, der ist entweder Tod oder schon lange Taub.

Wenn ich nun den bekannten Plattentitel "All Killer, no Filler" zitiere, dann nur weil ich damit die stärken von "Eye for an Eye" zusammenfassen möchte. Denn diese EP ist von Anfang bis zum Ende, ein verdammt starkes Stück Thrash-Metal geworden. Darum bin ich auch felsenfest davon überzeugt, dass Mabon unbestritten eine rosige Zukunft bevorsteht. Und wer mir das nicht glauben möchte, der soll sich diese Kleinod bei QLR ( www.quamlibetrecords.ch/ ) bestellen und ich garantiere, ihr werdet nicht genug von "Eye for an Eye" bekommen.

Nando Rohner – www.sounds2move.de/ / 23.05.2006